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Wissenswertes / Hörgeräteformen

 

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Im Hinblick auf das Aussehen der Hörgeräte hat sich innerhalb der letzten Jahre sehr viel verändert. Einerseits sind die Hörgeräte durch moderne Verstärker- und Wandlertechnik deutlich kleiner geworden und andererseits wurden die Formen moderner, ergonomisch angepasster und dadurch auch bequemer. Heutige Hörsysteme sind für eine große Bandbreite von Hörverlusten geeignet. Deshalb hängt die mögliche Form oft nicht mehr von der benötigten Verstärkung ab. Daher kann mehr auf die eigentlichen Wünsche des Hörgeräteträgers eingegangen werden. Auch kann die Form während der Probephase der Anpassung geändert werden, um so die am Besten geeignete zu finden.

1. Hörgeräte hinter dem Ohr (HdO):

Diese Form umfasst derzeit 3 Varianten:

  • Hdo mit 2mm Schallschlauch und Ohrpassstück:
    Bis zur Entwicklung der Im-Ohr-Geräte war dies die gebräuchlichste Form der Hörgeräteversorgung. Fast alle modernen Hörverstärker werden nach wie vor auch als HdO-Geräte gebaut. Diese sind insbesondere bei hochgradigen Hörverlusten oder auch bei eingeschränkter Fingerfertigkeit oft die beste Wahl.
  • HdO mit dünnem Schallschlauch Slim:
    Diese noch relativ neue Hörgeräteform minimiert den Verschluss des Gehörgangs und hat sich als besonders komfortabel und auch kosmetisch anspruchsvoll herausgestellt. Bedingt durch eine bessere Rück-kopplungskontrolle der modernen Hörgeräte ist mit dieser Bauform eine sogenannte „offene Anpassung“ möglich. Dadurch klingt die eigene Stimme natürlicher, Kaugeräusche sind leiser und auch andere akustische Signale werden weniger verfremdet.
  • HdO mit externem Hörer:
    Der Aufbau dieser Form entspricht bis auf den kleinen Lautsprecher – genannt der“Hörer“ – den anderen HdO-Formen. Hier wurde allerdings der Lautsprecher in den Gehörgang ausgelagert. Er ist mit einem dünnen und versteiften Kabel mit dem Hörgerät hinter dem Ohr verbunden. Auch diese Bauform ermöglicht eine relativ offene Versorgung. Der Vorteil dieser Hörgeräteform liegt darin, dass der Schall direkt im Gehörgang erzeugt wird und nicht durch eine dünne Schallzuführung geleitet werden muss. Es können, bei verschlossenen Ohrpasstücken, auch größere Verstärkungen erzeugt werden.

2. Hörgeräte im Ohr (IO):

IO-Hörgeräte waren viele Jahre die unauffälligste Form der Hörgeräteversorgung. Es gibt verschiedene Größen und bei einem ausreichend großen Gehörgang können sehr kleineFormen vollkommen in diesem verschwinden und von außen beinahe unsichtbar sein.
Durch den Sitz des Hörgerätes im Ohr ist aber auch ein größerer Verschluss des Ohres bedingt. Dadurch kann es zu akustischen Nachteilen kommen. Die eigene Stimme wird lauter wahrgenommen und auch Essensgeräusche stören mehr. Ferner kann bei der kleinsten IO-Bauform nicht jede moderne technische Möglichkeit realisiert werden. Die etwas größeren IO-Bauformen lassen dies zum Teil zu. Sie sind jedoch sichtbarer und dadurch auch auffallender. Der Vorteil von IO-Hörgeräten liegt in der Lage im Ohr und dem Freibleiben hinter dem Ohr. Für manche Hörverluste ist diese Bauform besonders gut geeignet.

3. weitere Formen:

  •  Kinnbügel:
    Insbesondere bei Bettlägerigkeit, wenn eine akustische Unterstützung nur kurzzeitig erfolgen soll oder kann, ist dies eine sinnvolle Alternative zu einer Versorgung mit anderen Hörgeräten.
  • Hörbrillen:
    Hörbrillen spielen heutzutage eine geringe Rolle bei der Versorgung mit Hörgeräten. Ihr Nachteil ist, dass man beim Absetzen der Brille auch das Hörgerät mit abnimmt.
  • Implantierte und teilimplantierte Hörgeräte:
    Insbesondere bei sehr großen Hörverlusten kann eine Operation den Hörverlust unter Umständen besser ausgleichen als ein Hörgerät. Dies wird im Vorfeld mit dem Ohrenarzt besprochen.

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